Vulkanische Tätigkeit ab Januar 1994


01/94: Eine kurze Eruption im Dezember 1993 schickte eine Eruptionswolke 8-10 Kilometer hoch.

Um 8 Uhr 35 am 17. Dezember 1993 hatte der Lascar eine neue kurzlebige explosive Eruption. Ibar Torrejón, ein Lehrer in Talabre (17 Kilometer WNW) der ein Protokoll von Aktivität Lascars beibehält, berichtete, dass eine starke Explosion vom Anstieg einer dunkelgrauen Wolke bis 8-10 Kilometer über die Kante des aktiven Kraters zu sehen war. Die Eruption wurde seismischen Aktivitäten begleitet, die in Talabre mit einer Intensität von 3 auf der Richterskala wahrgenommen wurde

03/94: Die Haube stürzt fast komplett ein; neue Brüche und Fumarolen; kleine Ascheemissionen

Die Senkung des Kraterbodens resultierend aus Rohrentgasung seit April 1993 hat den inneren Teil des gesamten Aufbaus destabilisiert. Der Einsturz des zentralen Teils der Haube fing im Mai 1993 an, zusammentreffend mit der ersten Beobachtung von Fumarolen auf der S Seite des aktiven Kraters.

07/94: gemäßigte und kurzlebige Eruptionen senden Aschewolke über Argentinien.

Die erneuerte vulkanische Aktivitäten während des 20-26 Juli lässt eine Plume (Wolke) auf 9000m steigen. Von sehr feinem Ascheregen wurde in Salar de Olaroz in Argentinien Puna, 120 Kilometer berichtet. Diese Eruptionen enthalten vier Perioden der vulkanischen Aktivitäten seit dem 19-20 April 1993. Von Eruptionen wurde auch im August und Dezember 1993 und Februar 1994 berichtet. Durch den Einsturz der Haube so vermutet man ist nun das Magmasystem blockiert.

06/00: Asche Eruption am 20-21 Juli

Im Juli 2000 wurde über eine Aschewolke berichtet die sich auf 660 Kilometer ausdehnte. Von N-Chile über S-Bolivien und von N-Argentinien bis W-Zentral Paraguay. Zu dieser Zeit bewegte sich die Ausbruchswolke mit einer Geschwindigkeiten von bis 130 km/h, und erreichte eine Höhe von 10-13 Kilometern und eine Breite von 103 Kilometern. Die Bewohner des Dorfs von Jama, 60 Kilometer ONO vom Vulkan gelegen, bekamen ein leichtes Erdbeben mit und wurden von einer 2 mm Ascheschicht bedeckt. Größere Auswürfe wurden nicht beobachtet.  


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